Besserung der Ertragslage und Effizienz im ersten Halbjahr

Der Verwaltungsrat der Investitionsbank genehmigt den Finanzbericht

Besserung der Ertragslage und Effizienz im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2018 konnte die Bank der steigenden Nachfrage an Finanzierungen für Investitionen von Seiten der kleinen und mittleren Unternehmen der nordöstlichen Regionen Italiens nachkommen und bei den Auszahlungen neuer Kredite ein beachtliches Volumen von insgesamt 100 Millionen Euro erreichen. Der Bestand der In-Bonis-Forderungen beläuft sich auf 1 Milliarde Euro.

Das erste Halbjahr 2018 war durch die positive Entwicklung des Zinsüberschusses bzw. der Zinsspanne (+2,6% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017), der Bruttoertragsspanne (+5,9%) und des Gewinns gekennzeichnet, welcher einschließlich Steuern die Schwelle von 3,5 Millionen Euro überschreitet, während der Reingewinn fast 2,4 Millionen Euro erreicht.

Eine deutliche Besserung ist bei den Indizes zur Deckung der ausfallgefährdeten Forderungen zu verzeichnen.

Gut erweist sich auch der durch das Cost-to-income-Verhältnisdargestellte Stand der Effizienz, der im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 eine weitere Aufbesserung verzeichnet und die Quote von 50,2% erreicht.

Die Tier-1-Quote beläuft sich auf 17,82%, wodurch die gewohnte Vermögenssolidität der Bank bestätigt wird. Die Texas Ratio verzeichnet eine vorteilhafte Entwicklung, wobei sie auf 65,1% (von 70,4%) zurückgeht.

Die Tätigkeit

 

“Im ersten Halbjahr - so der DirektorDiego Pelizzari – konnten wir die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Bank sowohl gegenüber 2017 als auch im Vergleich zu dem aufbessern, was im Geschäftsplan 2016-2018 in Aussicht gestellt worden war.”

Auf Sektorebene hebt sich besonders das verarbeitende Gewerbe ab, das seit Jahren das Core business der Bank darstellt und auf welches 52% des neuen Kreditflusses entfallen.

Die In-Bonis-Forderungen gegenüber Kunden erreichen 993 Millionen Euro, mit einem leichten Rückgang im Vergleich zum Jahresende 2017, der auf einige vorzeitige Tilgungen im Energiesektor zurückzuführen ist.

Vom qualitativen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist bei den ausfallgefährdeten Forderungen (NPLs) eine deutliche Schrumpfung zu verzeichnen (-12,4%), nachdem sie im Jahr 2017 um 19,4% und um 10,6% im Jahr 2016 zurückgegangen waren. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt sich auch bei den notleidenden Außenständen (-13,5% in nur sechs Monaten). So geht der Bestand der ausfallgefährdeten Brutto-Forderungen am gesamten Forderungsportefeuille von 13,9% auf 12,7% zurück, während der Bestand der ausfallgefährdeten Netto-Forderungen 7,1% erreicht (8,8% Ende 2017).

“In deutlichem Maße verstärkt sich also der Deckungsgrad des ausfallgefährdeten Bestandes, – erklärt der Direktor - ein weiterer Effizienzindex, der eine klare Aufbesserung aufzeigt und um 7 Prozentpunkte von 41,0% auf 48,1% ansteigt, so wie auch der spezifische Deckungsindex der notleidenden Außenstände, der sogar um 8 Prozentpunkte anwächst (nämlich von 47% Ende 2017 auf 55,2%).”

Die Mittelbeschaffung

 

Im ersten Halbjahr 2018 waren bei der Mittelbeschaffung keine besonderen kritischen Momente zu verzeichnen, und die neuen Mittelflüsse in Höhe von zirka 300 Millionen Euro bestehen zum Großteil aus Einlagen, die meist von den Raiffeisenkassen, Casse Rurali und Genossenschaftsbanken erhalten wurden.

Die Ertragslage

 

“Die Erholung des Zinsüberschusses setzte sich auch im ersten Halbjahr 2018 (+2,6%) fort, wobei diese zum Großteil auf einen Volumeneffekt zurückzuführen ist, nachdem die Marktspreads immer einem starken kompetitiven Druck ausgesetzt bleiben”, erklärt der Direktor.

Auch die Bruttoertragsspanne stiegt dank der guten Entwicklung der Erträge aus Corporate-Provisionen und aus der Verwaltung des Wertpapierportefeuilles um 5,9% an.

“Bezogen auf den Geschäftsplan 2016/2018 der Bank - erklärt Pelizzari – hat es uns das im Vergleich zum vorgesehenen bessere Bruttoergebnis (+7,8%) ermöglicht, das Cost-to-income-Verhältnis aufzubessern, welches 50,2% gegenüber den 51,1% vom Juni 2017 erreicht.”

Das Ergebnis einschließlich Steuern hat somit die 3,5 Millionen Euro überschritten, während das Ergebnis abzüglich Steuern 2,4 Millionen Euro erreicht.

Vom vermögensbezogenen Gesichtspunkt aus wird die bekannte Solidität der Bank auch nach der Anwendung des IFRS 9 bestätigt, mit den Indikatoren Tier1 und Total Capital Ratio, die sich weiterhin auf hohen Niveaus (17,82%) halten, während Texas Ratio von 70,4% auf 65,1% zurückgeht.

Im Mai 2018 wurde uns infolge der von Moody’s durchgeführten Bewertungstätigkeit das Rating Ba1 mit stabilem Outlook bestätigt.

“Ich bin mit den Ergebnissen des Halbjahresabschlusses zufrieden”, betont der Präsident Franco Senesi, “durch welche die immer wichtigere zentrale Rolle der Investitionsbank in der Unterstützung der in unserem Referenzmarkt tätigen Unternehmen bestätigt wird. Die Erholung der Ertragslage, die Vermögenssolidität, die von unseren Mitarbeitern im Bereich der Unternehmensfinanzierung erworbenen Kompetenzen, die vom Markt und von den Corporate-Kunden anerkannt und gewürdigt werden, lassen mich mit Zuversicht in die Zukunft und auf die möglichen strategischen Entwicklungen der Bank blicken.” (FB)