Die Bank schüttet wieder Dividenden an die Aktionäre aus. Verbesserung der Rentabilität und der Effizienzindizes.

VERWALTUNGSRAT DER INVESTITIONSBANK GENEHMIGT DIE BILANZ 2017

Die Bank schüttet wieder Dividenden an die Aktionäre aus.  Verbesserung der Rentabilität und der Effizienzindizes.

Im Laufe des Jahres 2017 konnte die Bank dank der allmählichen Erholung der Wirtschaft und der wachsenden Nachfrage für Investitionen von Seiten der kleinen und mittleren Unternehmen eine Festigung ihres Geschäftsvolumens erzielen.

Durch diese positive Entwicklung konnte der Bestand der In-Bonis-Forderungen die Schwelle von einer Milliarde Euro mit einem Zuwachs von 1,8% überschreiten.

2017 wurde ein deutlicher Anstieg des Zinsüberschusses (+46,2%, mit einem Anstieg von 6 Millionen Euro) und des Gewinns verzeichnet, der einschließlich Steuern die 4 Millionen Euro überschritten hat, während der Reingewinn fast 3,2 Millionen Euro erreicht.

Eine merkliche Aufbesserung ist bei den Indizes zur Deckung der ausfallgefährdeten Forderungen und den Vermögenskoeffizienten zu verzeichnen, mit einer Tier 1-Quote von 18,50% (17,64% im Jahr 2016), die die gewohnte Vermögenssolidität der Bank bestätigt.

Hervorzuheben ist auch die durch das Aufwand-Ertrag-Verhältnis cost to income dargestellte Verbesserung der Effizienz, die 42,2% gegenüber den 67,8% des Jahres 2016 erreicht.

Die Bank schüttet erneut Dividenden an die Aktionäre aus, wobei der Vorschlag zur Gewinnverteilung Dividenden in einem Gesamtbetrag von 1,574 Millionen Euro vorsieht.

Die Tätigkeit

 

“Im Jahr 2017 – so der Direktor Diego Pelizzari – haben wir die Rentabilität und die Effizienz der Bank deutlich verbessert, wobei das Geschäftsvolumen weiter gefestigt werden konnte.“ Das Gesamtvolumen der gewährten Finanzierungen belief sich auf 267 Millionen Euro, während die Auszahlungen fast 240 Millionen Euro erreichten und im Vergleich zu den im Jahr 2016 verzeichneten Werten im Wesentlichen stabil geblieben sind.

In der geografischen Aufgliederung erweist sich Trentino Südtirol weiterhin als das für die Bank wichtigste Tätigkeitsgebiet, wobei die neuen Kredite fast 37% des im Jahr ausgezahlten Gesamtvolumens erreichten. Ein Wachstum konnte auch in der Emilia Romagna und in der Lombardei verzeichnet werden.

Auf Sektorebene hebt sich besonders das verarbeitende Gewerbe ab, welches seit Jahren das core business der Bank darstellt und auf welches 42% des neuen Kreditflusses entfallen.

Die Forderungen an Kunden In-bonis erreichen 1.009 Millionen Euro, mit einem Zuwachs von 1,8% gegenüber 2016. Besonders im Forderungsbestand des verarbeitenden Gewerbes ist ein Anstieg von 12,4% zu verzeichnen.

In der geographischen Aufgliederung bestätigt sich Trentino Südtirol weiterhin als wichtigster Markt der Bank, nachdem sich in dieser Region 49% des gesamten Kreditportefeuilles konzentrieren. Der restliche Bestand ist auf Venetien (23%), Emilia Romagna (10,3%), Lombardei (11,2%) und auf andere Gebiete (6,6%) aufgeteilt.

Vom qualitativen Gesichtspunkt aus betrachtet, verzeichnen die ausfallgefährdeten Forderungen eine merkliche Schrumpfung (-19,5%), die auch bei den notleidenden Außenständen (-11,3%) festzustellen ist. Durch dieses gute Ergebnis konnte sich der Anfall der ausfallgefährdeten Brutto-Forderungen am gesamten Forderungsportefeuille sogar um 3 Prozentpunkte verringern, wobei er von den im Dezember 2016 verzeichneten 16,8% auf 13,9% zurückgeht, während der Anfall der ausfallgefährdeten Netto-Forderungen 8,8% erreicht (11,80% im Jahr 2016).

“Eine Verbesserung ist auch im Deckungsindex der ausfallgefährdeten Kredite festzustellen”, erklärt der Direktor, “der als weiterer aufgebesserter Effizienzindex um 7 Prozentpunkte von 34,0% auf 41% ansteigt; dies gilt auch für den spezifischen Deckungsindex der Sofferenzen (der von 41,2% des Jahres 2016 auf 47% des Jahres 2017 anwächst).”

 

Die Synergie mit den Genossenschaftsbanken

 

“Weiterhin gefestigt wird die Beziehung zu den Genossenschaftsbanken, welche strategisch und auch auf Systemebene immer stärkere Bedeutung zukommt”, unterstreicht der Präsident Franco Senesi. “Neben einer deutlichen Festigung der in Synergie mit dem System durchgeführten Tätigkeit bei den Ausleihungen, wird der Beitrag der Genossenschaftsbanken in den Tätigkeiten der Mittelbeschaffung und in anderen Bereichen zur Unterstützung der Bank ausgebaut und gefestigt.”

Die Mittelbeschaffung

 

Im Jahr 2017 ergaben sich in der Mittelbeschaffung keine besonderen Schwierigkeiten, und die neuen Flüsse in Höhe von 394 Millionen Euro sind zum Großteil durch Einlagen gegeben, die meist von Raiffeisenkassen, Casse Rurali und Genossenschaftsbanken erhalten wurden und aus Ziehungen von der der Europäischen Zentralbank (TLTRO-II) sowie von der Darlehens- und Depositenkasse stammen.

Die Ertragslage

 

“2017 war ein Jahr, in dem der Zinsüberschuss (+46,2%, mit einem Zuwachs von 6 Millionen Euro) zum Großteil durch die Neueinpreisung der Mittelbeschaffung einen deutlichen Anstieg verzeichnen konnte, während die Marktspreads für eine im Corporate-Bereich tätige Bank wie unsere weiterhin eng und kaum ertragreich geblieben sind”, betont der Direktor.

Auch die Bruttoertragsspanne verzeichnet einen Zuwachs von zirka 40%, und dies dank der guten Entwicklung der Provisionserträge, der Erträge aus der Verwaltung des Wertpapierportefeuilles und der aus der Tätigkeit als Investment bank eingenommenen Dividenden.

Dank der Einschränkung der Betriebskosten (-1,5 Millionen Euro) und dem Mehrwert aus der Abtretung einer Liegenschaft (+1,8 Millionen Euro) konnte ein Brutto-Geschäftsergebnis von mehr als 16 Millionen Euro gegenüber den 5,6 Millionen Euro des Jahres 2016 erzielt werden.

Aus diesem Gesamtbild zeichnet sich also die Wiedererlangung der Effizienz ab, die durch das Verhältnis cost to income verdeutlicht wird, welches 42,2% gegen den 67,8% des Jahres 2016 erreicht und somit in nur einem Jahr um 25,6 Prozentpunkte ansteigt.

“Mit Bezug auf den Geschäftsplan 2016/2018 der Bank konnten wir durch das bei Abschluss des Jahres 2017 verzeichnete und im Vergleich zum vorgesehenen bessere Bruttoergebnis – so betont Pelizzari – die Deckungen der ausfallgefährdeten Forderungen durch höhere Berichtigungen auf Aktivitäten im Gesamtausmaß von 12 Millionen Euro weiter festigen, vor allem auf weiter zurückliegende Positionen.”

Das Ergebnis vor Steuern hat somit die 4 Millionen Euro überschritten, während das Ergebnis abzüglich Steuern fast 3,2 Millionen Euro erreicht.

“Dank der guten Ergebnisse des Jahres 2017” – erklärt abschließend der Präsident Franco Senesi – “schüttet die Bank ihren öffentlichen und privaten Aktionären erneut Dividenden aus. Der Vorschlag zur Verteilung des im Geschäftsjahr erzielten Reingewinns, welcher am kommenden 23. April der Gesellschafterversammlung zur Genehmigung vorgelegt wird, sieht einerseits die Festigung und den Ausbau des Vermögens der Bank und andererseits die Ausschüttung von Dividenden an die Aktionäre in einem Gesamtbetrag von 1,574 Millionen Euro vor.”

 

Trient - Bozen 28. März 2018